Humor im B2B – Riskanter Stilbruch oder unterschätztes Kapital?
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August, 2025
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Humor im B2B – Riskanter Stilbruch oder unterschätztes Kapital?

Humor im B2B? Für viele klingt das nach einem PR-Risiko. „Wir sind ein seriöses Unternehmen, keine Comedy-Show.“ Aber genau da liegt das Problem: Seriös sein heißt nicht, humorlos zu sein. Und wer heute auffallen will, braucht mehr als Kompetenz – er braucht Charakter. „Humor ist kein Stilbruch. Er ist die menschlichste Form von Relevanz.“

Das Missverständnis: Humor = Leichtsinn

Im B2B wird Humor oft verwechselt mit Albernheit.
Dabei geht es nicht darum, Witze zu machen.
Es geht darum, Spannung zu lösen.

Komplexe Themen, trockene Prozesse, rationale Zielgruppen –
genau da entfaltet Humor seine Wirkung.
Er schafft Nähe, er signalisiert Selbstbewusstsein,
und er zeigt, dass man sich selbst nicht zu wichtig nimmt.

Drei Dinge, die Humor nicht ist:

  • eine Social-Media-Aktion mit Memes

  • ein „lustiger“ Kampagnenslogan

  • ein Smiley im Newsletter

Humor ist Haltung. Er entsteht, wenn man versteht, wann man ihn sich leisten kann.

„Wer Humor zeigen kann, beweist Kontrolle über seine Wirkung.“

Vertrauen durch Menschlichkeit

Menschen kaufen nicht von Marken,
sie kaufen von Menschen, die sie sympathisch finden.

Gerade im B2B, wo Produkte oft austauschbar sind,
wird die Art, wie du kommunizierst, zum entscheidenden Differenzmerkmal.

Ein Lächeln in der Sprache, ein Augenzwinkern im Design,
eine Headline, die dich überrascht –
das sind Mikro-Momente, die Marken menschlich machen.

Und genau das schafft Vertrauen.
Denn Humor ist eine Form von Offenheit.

„Humor senkt die Distanz – und hebt die Marke.“

Der Mut zur Persönlichkeit

Der Markt ist voll von professionellen, perfekten Marken.
Und genau deshalb fühlen sich viele gleich an.

Wer Humor zeigt, zeigt Persönlichkeit.
Das ist Risiko – aber auch Relevanz.

Marken, die sich trauen, zu lächeln,
wirken nicht schwächer, sondern sicherer.
Weil sie sich nicht verstecken müssen.

Strategisch betrachtet:

  • Humor macht Marken anschlussfähig.

  • Er bricht Monotonie.

  • Er erzeugt Sympathie – und die verlängert Aufmerksamkeit.

In einer Welt aus Buzzwords ist ein ehrliches Schmunzeln oft der lauteste USP.

Wo Humor Grenzen hat

Natürlich: Humor hat Kontext.
Er darf nicht ablenken, respektlos oder anbiedernd wirken.
Er braucht Feingefühl, nicht Lautstärke.

Ein guter Gradmesser:
Wenn der Witz auf Kosten anderer geht, ist es keiner.
Wenn er dich menschlicher macht, ist er Gold wert.

Humor funktioniert,
wenn er Ehrlichkeit leichter verdaulich macht.
Zum Beispiel, wenn du sagst:
„Unsere Prozesse sind manchmal komplizierter, als uns lieb ist – aber wir arbeiten dran.“
Das ist sympathischer als jeder Corporate-Satzbau.

Humor ist kein Risiko.
Er ist ein strategisches Werkzeug, das Nähe schafft,
ohne Professionalität zu verlieren.

Die besten Marken sind nicht die lautesten,
sondern die, die wissen, wann man lächeln darf.

Humor ist die neue Form von Mut im Marketing: Er zeigt Haltung, Charme und ein gesundes Selbstbe

TL;DR

Im B2B gilt Humor oft als Stilbruch.
Tatsächlich ist er ein strategischer Vertrauensverstärker.

Humor funktioniert, wenn er nicht unterhält, sondern verbindet.
Er macht Marken menschlicher, sympathischer und erinnerbarer.

Drei Grundsätze für Humor mit Haltung:

  • Feingefühl statt Flachwitz: Humor muss ehrlich, nicht laut sein.

  • Timing statt Taktik: Er wirkt, wenn er aus der Situation entsteht, nicht aus dem Konzept.

  • Charme statt Clown: Humor zeigt Souveränität – keine Unsicherheit.

Die stärksten Marken sind die,
die wissen, wann sie lächeln dürfen –
und wann sie einfach nur echt sein müssen.

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